Eine kurze Revue

Frohe Weihnacht

Frohe Weihnacht

 

Mal kurz innehalten – das Jahr Revue passieren lassen und sich ins Gedächtnis rufen, was man alles erlebt hat. Und, erinnert ihr euch eher an die Tiefen oder die Höhen?

Das dieses Jahr in Windeseile vergangen ist, steht außer Frage – wahrscheinlich verging es auch wieder schneller als letztes. Freuen wir uns also auf ein neues Jahr. Aber bevor wir uns mit vollem Magen und einer Überdosis an Weihnachten in 2014 stürzen, lassen Sie uns einen Moment verweilen. Wie war 2013 zu uns? Was haben wir dazu beigetragen, dass es so gelaufen ist oder war alles fremd gesteuert? Und ist am Ende doch alles für etwas gut?

Ich kann nur für mich sprechen und sagen, dass 2013 zu einem meiner turbulentesten Jahre gehört, dies bedingt durch private, aber auch berufliche Gegebenheiten. Ein Jahr, indem ich hautnah miterlebt habe, dass sich von einem Moment auf den anderen alles ändern kann. Dabei geht es nicht darum zu werten, ob dies positiv oder negativ war. Es ist einfach faktisch von jetzt auf gleich ein neuer Lebensabschnitt da, der ungelernt und ungewohnt ist. Gewohnheitstiere wie uns Menschen wirft so etwas entweder aus der Bahn oder man folgt dem Motto „survival of the fittest“ und nimmt die neue Situation an und macht sie sich zu eigen.

Ich habe mich für den darwinistischen Weg entschieden. D.h. ich bin eine Zeitlang über mich hinaus gewachsen, änderte Gewohntes, ließ neue Sichtweisen zu, hinterfragte Althergebrachtes und glich insgeheim ab, ob ich schon merkte wofür es gut war. Denn Sie wissen ja, alles ist am Ende für Etwas gut. Habe ich schon zu allen Geschehnissen die Kausalität gefunden? Weiß Gott nicht, aber das muss auch gar nicht sofort sein, denn es wird sich zeigen, wenn es so weit ist.

Für mich sind die vergangenen zwölf Monate eine Bereicherung gewesen und ich hoffe, dass ich lange von den neuen Erfahrungen profitiere. Befürchte jedoch, dass 2014 schon jetzt Pläne schmiedet, wie es mich bereits ohne mein Zutun auf Trapp hält und sich mit seinen eigenen Erfahrungen in den Fokus drängen möchte.

Wünschen würde ich mir auch gerne etwas für das neue Jahr –  für euch und für mich:

  • Gesundheit, denn damit steht und fällt so einiges.
  • Wertschätzung. Das gelingt uns leider nicht immer – ganz gleich, ob im privaten oder beruflichen Umfeld. Allerdings stelle ich fest, dass es im beruflichen immer drastischer wird.
  • Kleine Glücksmomente. Das kann der schön eingefärbte Morgenhimmel sein, der vorbei fliegende Schmetterling, ein Lächeln und vieles Mehr. Seit einfach empfänglich dafür.
  • Achtung und Respekt. Das beinhaltet auch aufeinander zu achten. Den Blick von sich auf andere zu lenken.
  • Glück. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass Glück auch immer erarbeitet werden will und es auch eine Frage der Sichtweise ist.

Dank an all jene, die mir ihr Vertrauen geschenkt und mein Leben bereichert haben – ganz gleich, ob im privaten oder beruflichen Kontext.

Kommt gut ins neue Jahr und ich freue mich auf 2014 mit euch!

Frohe Weihnachten und einen gesunden Rutsch.

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