Wenn eine, eine Reise macht…

… ist das in der Regel nichts Aufregendes. Naja gut, irgendwie schon… Aber heut ist es für mich besonders aufregend, ich starte meinen ersten „Alleine-Urlaub“. Eine Woche Rhodos – nur Strand, Sonne, Meer und ich. Letzteres führt hoffentlich nicht zur Überforderung bei mir.

Spannend, wie das Umfeld darauf reagiert, wenn man sagt, dass man alleine, ganz ohne Mann oder Freunde Urlaub macht. Die Irritation steht den meisten Menschen ins Gesicht geschrieben. Was ich aber noch nicht herausgefunden habe, sind sie so irritiert, weil man es einfach nicht macht? Weil der Mut dazu fehlt es selber einmal auszuprobieren? Oder sie einen für total gaga halten? Liebe Freunde, die ihr das hier lest, lasst mich teilhaben an euren Gedanken.

Und immer wieder diese Frage „Warum tust du das?“.
Ganz einfach, weil ich es noch nie getan habe und ich einfach mal wissen will, wie es ist, wenn man mit sich allein ist, nur für sich verantwortlich, einfach in den Tag hinein leben und eine Woche lang seinen Gedanken nachhängen kann.

Für den ersten Alleine-Urlaub, starte ich mit einem Hotel fernab vom Touri-Trubel auf Rhodos, wenn mir das taugt, wird es eine Fortsetzung geben und die wird dann vielleicht schon spektakulärer. Wobei, wer sagt, dass diese Woche nicht auch aufregend wird?

Und wenn sich einer fragt, wie es mir damit geht, eine Woche mit mir allein zu sein – ich freue mich darauf (zumindest ist das der Stand 12 Stunden vor der Abreise). Okay, eine Sache bereitet mir Kopfzerbrechen: abends alleine im Hotel zu essen und das Opfer mitleidiger Blicke zu werden, die es ja gar nicht braucht, weil ich da ja freiwillig so sitze. Aber wie hat meine Freundin gesagt: Denk daran, du wirst die einzig Glückliche dort sein, alle anderen haben sich nichts zu sagen, schweigen sich an und sehnen sich die Arbeit wieder herbei 🙂 Das wird mein Mantra sein!

Mission eins ist geschafft. Der neue Rucksack ist gepackt. Ich breche mit meinen sonstigen Gepflogenheiten und reise nicht mit meinem geliebten Rimowa-Koffer an, in den ein halber Hausstand passt. Das hat zwei ganz einfache Gründe: 1. Wenn auffallen, dann richtig (kein anderer wird mit einem quietsch-blauem Rucksack in eines der besten Hotels auf Rhodos fliegen) und 2. Praktikabilität. Ich kann nur mitnehmen, was ich auch auf dem Rücken tragen kann. Und außerdem ist das der Testlauf für die November-Backpacking-Tour in Thailand. (Nein, keine Sorge, die mache ich nicht alleine!)
Spannend ist es, den Rucksack zu packen und hier gibt es mit Sicherheit noch Verbesserungspotential. Ich habe alles fein säuberlich gerollt, in der Hoffnung, dass ich wenigstens knitterfrei zum Abendessen erscheinen kann 🙂

Das Update folgt nach meiner ersten Abendbrot-Mission.

 

Phase 1 – Kleiderwahl auf ein Minimum reduzieren und rollen, rollen, rollen

Phase 1 – Kleiderwahl auf ein Minimum reduzieren und rollen, rollen, rollen

Phase 2 – Alles verstauen

Phase 2 – Alles verstauen

Phase 3 – Transportsack drüber und los

Phase 3 – Transportsack drüber und los

 

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