Neues Küchenglück für kleines Geld – Tool Time lässt grüßen

 

Küche vorher

Küche vorher

Küche nachher

Küche nachher

 

Die Mission:

  • Eine etwas in die Jahre gekommene Küche, die mir farblich nie getaugt hat.
  • Der langjährige Wunsch einer anderen Küche. (Naja gut, eigentlich mit Küchenblock etc., aber man kann nicht immer alles haben.)
  • Zwei Rollen weiße Hochglanz-Plotterfolie, ein Rakel, ein Cutter und eine Sprühflasche.
  • Zwei Frauen, ein Mann. (An dieser Stelle noch einmal ein ganz dickes Danke an Bianca!!!)
  • Ein Sonntag (leider voller Sonnenschein).
  • Selbstgemachter Apfelstrudel und ein Sonntagsfestmahl mit Rouladen.
  • Jede Menge Elan und Motivation.

 

Anfang letzter Woche habe ich den Entschluss gefasst, dass in der Küche endlich etwas passieren muss. Die letzten Monate haben wir viel dazu geredet, uns Küchen angeschaut und gemerkt, dass mancher Geschmack nicht immer bezahlbar ist. Und dann plötzlich die zündende Idee: warum nicht die vorhandene Küche erst einmal aufpeppen?! Kaum war der Gedanke gefasst, startete sogleich die Recherche nach geeigneter Klebefolie im Netz. Für einen kurzen Moment Verwirrung pur – zu viel Angebot, zu wenig Wissen. Dennoch schnell gemerkt, die Breite ist wichtig und die Dicke der Folie. Auf gut Glück zwei Rollen in weiß Hochglanz bestellt. Da die Ungeduld mit mir durchging, den Verkäufer mit E-Mails bombardiert, damit die Sachen auch wirklich bis zum Wochenende da sind. Und ja, er hat es möglich gemacht. In der Zwischenzeit bei YouTube ein paar Videos geschaut – alles ganz kinderleicht 🙂

Da unsere Küche an den Fronten mit grauen schmalen Rändern abgesetzt ist, wollten wir die Zuschnitte so aufkleben, dass man sie weiterhin sieht. Nach einigen Probezuschnitten merkten wir ziemlich schnell, dass es eine nette Idee ist, die als Laie nicht wirklich gut umzusetzen ist. Neuer Plan gefasst, Kanten werden doch umklebt. Kurz ins Gedächtnis gerufen, der Mann im Video hat gesagt, man soll sie mit einem Heißluftföhn um die Ecke kleben. Viel heiße Luft und gedehnte Folie und ein mittelmäßig zufriedenstellendes Ergebnis. Also muss eine eigene Technik her: wir haben uns auf schön geklebte Packerl-Ecken geeinigt. Klar, sicherlich keine Profiverarbeitung, aber egal, Hauptsache es klebt 🙂

Und plötzlich ging alles ganz schnell. Nach einem kurzen Anflug der Verzweifelung, dass wir es nie fertig bekommen werden, die alte Küche ja vielleicht doch nicht so schlecht ist, waren bis zum Start des Tatorts fertig. Am Abend noch mit einem leicht mulmigen Gefühl ins Bett gegangen, ob wir am Morgen ins blanke Chaos geraten, weil alle Folien sich wieder gelöst haben. Aber nein, heute in der Früh begrüßte mich meine neue Küche in (fast) astreinem Zustand!

Ein Traum in weiß ist wahr geworden! Ich verbringe den Tag heute jedenfalls in der Küche und freue mich einfach nur.

Oberstes Gebot: saubere Flächen

Oberstes Gebot: saubere Flächen

 

Messen, rechnen, neu machen

Messen, rechnen, neu machen

 

Voller Körpereinsatz bei den ersten Testversuchen

Voller Körpereinsatz bei den ersten Testversuchen

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