Erster Insel-Hüpfer Koh Lipe – Ankunft im Paradies

Grüße von Koh Lipe

Grüße von Koh Lipe

Sonntag um 4:20h hat uns der Wecker aus dem Bett geworfen und es wurde Zeit sich von Bangkok zu verabschieden.
Mit dem Taxi ging es zum Flughafen nach Don Muaeng. Zum ersten Mal erlebte ich diese riesige Metropole ruhig und schlafend. Kein Verkehrschaos, keine Menschenmassen, keine Hektik – ein ungewohnter, aber schöner Anblick.

Air Asia brachte uns nach Hat Yai. Dort stehen am Ausgang der Gepäckausgabe auch schon gleich die „Schlepper“, die einen in alle Himmelsrichtungen bringen.
Unser nächstes Ziel war es mit einem Minibus zum Pier Pak Bara zu kommen und von dort aus weiter mit dem Speedboot nach Koh Lipe. Für 900,- THB pro Person war der Deal schnell ausgemacht. Der Van fährt einen ca. 1,5 h vom Landesinneren an die Küste, dort wird man nach kurzer Wartezeit mit gefühlten 100 anderen Menschen aufs Speedboot verfrachtet. Mit einem kurzen Stopp an einer anderen Insel, hatten wir unser Ziel Koh Lipe erreicht. Dort wird man im Meer auf einer Plattform ausgesetzt, zahlt wieder ein paar Baht und wird zur Insel gebracht.

Schon mit der Ankunft auf der Insel war klar, dass wir im Paradies angekommen sind. Türkises Wasser und weißer Sandstrand begrüßten uns. Und ein Deutscher im Fußballtrikot 🙂 Er erklärte uns kurz wie wir zu unserem Resort kommen und so konnten wir uns auch schon wieder auf den Weg machen. Da auf der Insel keine Autos fahren, geht man entweder zu Fuß oder aber man lässt sich für 50,- THB pro Nase mit einem skurrilen Mofagefährt durch die Gegend fahren.
Das Mofa düste mit Highspeed über die Insel und fuhr über Bretterverschläge, die ich im Normalfall nicht einmal zu Fuß betreten würde. 🙂

Nach kurzer Zeit erreichten wir das „Castaway“, unser Domizil für die nächsten drei Nächte.
Nach dem ersten Tag war uns schon klar, hier müssen wir länger bleiben, denn jeder andere Ort, wird nur schwer gegen diesen ankommen. Kurzerhand haben wir auf fünf Tage verlängert. Aber auch im Paradies muss man Abstriche machen. Es gibt einen überdimensionierten Regenschauer-Duschkopf, aus dem jedoch nur ein paar wenige Tropfen fallen und noch dazu nur in kalt. 🙂
Das Resort liegt auf der östlichen Seite der Insel (gegenüber vom Pattaya Beach – hat aber nix mit dem bekannten Pattaya gemein) und ist noch etwas ruhiger. Aber auch hier merkt man, dass sich die Einwohner mehr und mehr auf Touris einstellen. In ein oder zwei Jahren wird die Insel ihren Charme verloren haben.

Macht euch also noch schnell auf und besucht sie, ihr werdet es nicht bereuen.

Wer Backpacking macht sei vorgewarnt, auch hier empfiehlt es sich in der Saison vorab zu buchen, zumindest dann, wenn man ein schönes Fleckchen Erde haben möchte.

Was sollte man noch wissen: Wer kleine Inseln bereist, sollte immer genügend Bargeld dabei haben, da es sein kann, dass es nur einen ATM oder gar keinen gibt. Und lauft nicht mit zu großen Scheinen durch die Gegend. Üblich sind 100er, bei einem 1000er kommen manche beim Wechselgeld schon ins Schwitzen.

Manche Hotels/Hütten/Resorts müssen bar gezahlt werden und akzeptieren keine Plastikkarten.

Nächstes Ziel ist Koh Kradan. Eine kleine Insel, auf der es nichts gibt, außer ein paar Menschen und ein paar wenigen Hütten. Ich bin gespannt.

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