Yoga-Abenteuer Tag eins

Kanaren und Yoga bringt man jetzt nicht unbedingt als erstes miteinander in Verbindung. Lohnt sich aber und das kann ich schon jetzt sagen.

Nachdem die Anreise irgendwie spektakulär war und ich mich schon da auf innere Ruhe polen musste, war der freundliche Empfang unter der „Sonne Afrikas“ jede Strapaze wert.

Yogalehrer Hardy holt uns persönlich am Flughafen ab. Nicht einmal die Endposition erreicht, bekomme ich schon eine Nachricht zum Standort. Die Gepäckausgabe zieht sich ähnlich lang wie in München…

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Keine halbe Stunde später sind wir schon in unserer Bleibe angekommen. Kein Sterne-Hotelanlage, sondern unter anderem ein kanarisches Haus, das ich noch mit zwei Mädels bewohne. Zwei andere TN wohnen nebenan im anderen Haus. Die Gruppe ist also doch wesentlich kleiner als gedacht.

Alle zusammen machen wir uns mit Hardy auf Erkundungstour. Rechts und links gedreht, Orientierung lost, macht nix, den anderen hinterher.

Zur Begrüßung werden wir zum Thaiessen eingeladen. Theeta, ein Masseur aus Bangkok, hat gekocht und wir sitzen in seinem Garten und schlagen uns die Bäuche voll (ja, ganz ohne Fleisch).           Als kleine Kostprobe auf seine Fingerfertigkeit nimmt er sich jeden von uns einmal kurz vor. Er findet bei mir sofort die Schwachstellen und ich schreie die Nachbarschaft zusammen. Stört ihn nicht, er macht unbeirrt weiter 😉

Tag eins

Nach einer etwas unruhigen Nacht stehe ich am Morgen dennoch voller Energie auf und freue mich auf den Tag. Hardy ist schon bei uns im Haus und werkelt in der Küche, ich gehe ihm ein wenig zur Hand und freue mich auf die Köstlichkeiten, die uns nach dem Yoga erwarten werden.

Mit einem Ginger-Zitronen-Tee geht es ab zum Yoga. Und ich werde in eine andere Welt entführt. Es geht in der ersten Stunde nur darum, dass wir uns mit ein paar seichten Übungen spüren und erfahren. Und wild geatmet haben wir auch 😉

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Heute Abend wird härter – Yin Yoga… Angst macht sich schon jetzt bei mir breit…

Gefrühstückt wird in der gesamten Gruppe. Puh, ich versuche es mit einem Porridge mit Bananen… kann man machen, ist mir aber zu schlonsig. Ich steige um auf Schafskäse, kaltes Sauerkraut ;), Humus und Obst.  Die Gruppe trennt sich und ich mache mich mit einem 25 minütigen Fußmarsch auf zum Playa.

Und da liege ich jetzt bei 26 Grad, einem leichten Wind und chille bis zum Nachmittag, wenn es heißt, bergauf und ab zur nächsten Yogastunde.

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