Homeoffice Day 1 – Eingrooven

Ich bin wirklich ein Freund und Verfechter des Homeoffices und finde, dass man als Arbeitnehmer immer wieder darauf zurückgreifen können sollte…

Und dann heißt es plötzlich, alle, ja fast eine ganze Nation, zumindest all jene, die es können, sollten am besten ins Homeoffice wechseln. Auch wir als Agentur arbeiten vorerst für zwei Wochen aus den heimischen vier Wänden. Unser Glück, wir sind bereits darauf vorbereitet und müssen nicht hektisch lauter VPNs etc. installieren.

Heute ist Tag eins und ich bin nicht richtig eingestellt darauf. Und plötzlich will ich gar kein Homeoffice mehr. Klar, mit Zwängen habe ich mich noch nie leicht getan. Meine Kollegen fehlen. Einfach mal die Infos, die man gerade erfahren hat durch den Raum brüllen. Kurze Wege der Kommunikation. Mit anderen lachen. Gemeinsam an Projekten arbeiten.

Stattdessen völliger multimedialer Overkill. Es bimmelt und blinkt auf allen Kanälen und es kommen immer mehr dazu. Skype, WhatsApp, Teams, Hangout, Mail, Anrufe etc.
15 Personen versuchen sich gleichzeitig in Calls einzuwählen. Die Technik streikt. Wir sind genervt. Die Nerven angespannt, da wir gerade jetzt in dieser Situation funktionieren müssen.

Was ich an Beschallung zu viel habe, fehlt mir an frischer Luft und Bewegung – und das bereits an Tag 1… Stehen mir ja nur noch 13 weitere Tage bevor 🙂

Am Abend falle ich aufs Sofa und bin durch – meine eigenen vier Wände haben mich geschafft…

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